Wir sind Gütestelle. Bundesweit.

Sofortige Verjährungshemmung von mindestens 6 Monaten

Ein Güteverfahren gibt Ihnen Zeit. ist vertraulich. ist kostengünstig.

Staatlich anerkannte Gütestelle
Durch die Präsidentin des Oberlandesgerichts Düsseldorf anerkannte Streitbeilegungsstelle i.S.d. §§ 204 Abs. 1 Nr. 4 lit. a) BGB, 794 Abs. 1 Nr. 1 ZPO

Wir sind bereits seit 2005 von der Präsidentin des Oberlandesgerichts Düsseldorf als staatlich anerkannte Gütestelle i.S.d. § 794 Abs. 1 Nr. 1 ZPO zugelassen.

Verjährungshemmung nach § 204 Abs. 1 Nr. 4 lit. a) BGB tritt bei uns bereits mit Antragstellung auch nur einer Partei ein. Die Verjährung kann durch ein Güteverfahren – auch als Schlichtungsverfahren oder Streitbeilegungsverfahren bezeichnet – durchschnittlich zwischen 7 und 13 Monaten gehemmt werden.

Wie ein Gerichtsurteil ist der vor einer staatlich anerkannten Gütestelle geschlossene Vergleich unmittelbarer Vollstreckungstitel.

rechtssicher

Bereits die nur einseitige Einleitung des Verfahrens hemmt die Verjährung von Ansprüchen. Der vor uns geschlossener Vergleich hat die Wirkungen eines Urteil und ist unmittelbar Vollstreckungstitel.

vertraulich

Die Verhandlung bei ratio legis ist nicht öffentlich und bleibt vertraulich. Im Gegensatz zu gerichtlichen Verfahren sind Interna und Geschäftsgeheimnisse vor Zugang Dritter geschützt.

schnelle Lösung

Gerichtliche Verfahren dauern oft mehrere Jahre. Bei ratio legis bestimmen Sie das Tempo. Viele Streitigkeiten sind binnen weniger Wochen oder Monate nachhaltig erledigt.

Unkompliziert und schnell Verjährung "pausieren"

Wenn es schnell gehen muss, kann der verjährungshemmende Güteantrag mit einfacher eMail, per beA oder über den Online-Antrag auf unserer Homepage gestellt werden. Entscheidend ist der tatsächliche Eingang bei der Gütestelle, nicht die Zustellung beim Antragsgegner. Sie erhalten eine Eingangsbestätigung.
Verjährung hemmen durch Güteantrag

Wir sind bundesweit tätig!

Die staatliche Anerkennung als Gütestelle erstreckt sich auf ganz Deutschland. In der Tat macht ein Großteil unserer Verfahren Streitigkeiten aus, in denen weder Antragsteller, noch Antragsgegner in Nordrhein-Westfalen ansässig sind. Eine örtliche Einschränkung gibt es nicht. Verfahren können auch von oder gegen Parteien betrieben werden, die im Ausland sitzen.

Kommt es zu einer Güteverhandlung oder wird das Verfahren auf gemeinsamen Güteantrags aller Beteiligter betrieben, so findet diese regelmäßig als Videokonferenz statt. Im allseitigen Einvernehmen kann die Lösungsfindung aber auch persönlich in Präsenz in unserer Düsseldorfer Kanzlei oder an einem anderen beliebigen Ort erfolgen.

Durch unser Netzwerk und Kooperationen sind wir stets in der Lage auch in Ihrer Nähe geeignete und förderliche Besprechungsräume anzubieten.

Videokonferenz können per Cisco Webex, Zoom und Google Hangout erfolgen. Bei eventuellen Einzelgesprächen besteht größtmögliche Flexibilität (insbesondere auch das reine Telefonat, Whatsapp-Call oder Facetime).

Erhalten Sie Ihre Chancen ab nur 99,- Euro

Trotz unseres hohen Service- und Professionalisierungsgrades gehören unsere Gebühren für die Einleitung eines Streitbeilegungsantrags bzw. Güteantrags bundesweit unter allen staatlich anerkannten Gütestellen zu den niedrigstens. Unsere Gebühren fallen nur auf zwei Stufen an: Antragsgebühr und Verhandlungsgebühr.

Die Antragsgebühr entsteht für die Einleitung des Streitbeilegungsverfahrens und Bekanntgabe dieses Antrags beim Antragsgegner. Erklärt der Gegner, nicht am Verfahren teilnehmen zu wollen, ist damit das Verfahren gescheitert. Nichtsdesto trotz ist durch das Verfahren die Verjährung grds. um mindestens 6 Monate gehemmt worden. Die Antragsgebühr beträgt bei einem Antragsteller und einem Antragsgegner lediglich brutto 99,- Euro inklusive MwSt. und ist bei fehlender Zustimmung der Gegenseite vom Antragsteller alleine zu tragen. Die Ausstellung einer Verfahrensbescheinigung bzw. Erfolglosigkeitsbescheinigung über den gescheiterten Streitbeilegungsversuch zur Vorlage bei Gericht ist in der Antragsgebühr bereits enthalten. Gibt es weitere Antragsteller oder Antragsgegner erhöht sich die Antragsgebühr ab der dritten Partei um brutto 29,- EUR pro weitere Partei.

Der erste Zustellversuch des Güteantrags an einen inländischen Antragsgegner erfolgt in der Regel ohne gesonderte Auslagen. Ist ein weiterer Zustellversuch erforderlich oder erfolgt der Zustellversuch an eine ausländische Zustellanschrift fallen Auslagen von jeweils brutto 29,- Euro inklusive MwSt. an.

Die Verhandlungsgebühr fällt nur an, wenn die Gegenseite der Durchführung des Streitbeilegungsverfahrens zustimmt. Die Gebühr deckt die Tätigkeiten zur Vorbereitung und Durchführung des mündlichen Verhandlungstermins ab. Auch gehört die Ausfertigung von Vergleichen und Einholung der Vollstreckungsklausel beim Amtsgericht hierzu. Die Verhandlungsgebühr fällt als Stundenhonorar in Höhe von brutto 299,- Euro inklusive MwSt. an. Wichtig: Stimmt der Gegner der Verfahrensdurchführung zu, werden alle bereits angefallenden (Antragsgebühr) und zukünftigen Kosten zu gleichen Teilen nach Köpfen von Antragsteller und Antragsgegner getragen. Im Rahmen einer vergleichsweisen Regelung können die Parteien eine abweichende Kostentragung vereinbaren.

Eine Einigungsgebühr vergleichbar Nr. 1000 VV RVG fällt nicht an.

Was uns besonders macht

Niedrige Antragsgebühr

Bei ratio legis möchten wir die Zugangsschwelle möglichst niedrig halten und so einer breiten Masse ein Streitbeilegungsverfahren eröffnen. Mangels Kausalität machen wir die Antragsgebühr auch nicht vom Gegenstandswert abhängig.

Vergleich ohne Extragebühr

Ziel jeder außergerichtlichen Verhandlung ist ein Vergleich. Unsere Motivation und unser Engagement bestehen jedoch unabhängig von einer gesonderten Gebühr. Insoweit verwundert uns die woanders "zusätzliche" Vergleichsgebühr.

digitales Verfahren

Wenn gewünscht können die Parteien das Verfahren vollständig digital betreiben. Bereits die Antragstellung kann per eMail, beA oder über das Onlineportal erfolgen. Die Güteverhandlung wird regelmäßig als Videokonferenz durchgeführt.

Unser Expertenteam

Christian Spies

Christian Spies, LL.M. ist Wirtschaftsmediator. Nach über 12 Jahre als Rechtsanwalt mit Kanzlei in Düsseldorf, Köln und Zürich wechselte er als Verwaltungsjurist in den Staatsdienst.

Claudia Spies

Claudia Spies ist Mediatorin und Executive Coach. Schwerpunkt Ihrer Tätigkeit sind innerbetriebliche Mediation und Konflikte mit hoher persönlicher Beziehungsebene (insb. Familienrecht).

Berater-Netzwerk

ratio legis verfügt über ein breites Netzwerk von Co-Mediatoren und Beratern. Wir arbeiten eng mit Anwälten, Steuerberatern, Notaren und Wirtschaftsprüfer zusammen.

Ausgewählte Tätigkeitsbereiche der Gütestelle:

Gut Recht bedarf guter Hilfe.

Mediation im Wirtschaftsrecht

Schwerpunkte sind Streitigkeiten aus dem Bank- und Kapitalmarktrecht, dem Handelsrecht sowie aus Liefer- und Dienstleistungsverträgen. Auch Masseverfahren mit mehr als 50, 100 oder 200 Beteiligten gehören zum Tätigkeitsbereich. Wir helfen aber auch bei Konflikten zwischen Gesellschaftern, Organen, Teams oder Mitarbeitern untereinandern.

Streitigkeiten im Rahmen von Trennung, Scheidung oder Erbauseinandersetzung sind immer sehr belastend. Hier braucht es viel Erfahrung, Kompetenz und Kreativität, um erfolgversprechende Einigungen abzuschließen. Vertrauen Sie unserer langjährigen Erfahrung im Familien- und Erbrecht, um nachhaltige Lösungen zu erreichen.

Mediation im Familienrecht und Erbrecht

Neben der Mediation bei umweltrelevanten Bau- und Bauplanungsvorhaben vermitteln wir auch bei Konflikten zwischen Auftraggeber und Bauunternehmen sowie Handwerksbetrieben wegen geltend gemachter Baumängeln und Gewährleistungsansprüche.
Auch hilft die Gütestelle bei Streitigkeiten innerhalb einer Wohnungseigentümergemeinschaft.

Nächste regelmäßige Verjährung

nach § 195 BGB tritt mit Ablauf des Donnerstag, den 31. Dezember 2026, ein. Also in:

Tage
Stunden
Minuten
Sekunden

Ein Einleitung eines verjährungshemmenden Streitbeilegungsverfahrens nach § 204 Abs. 1 Nr. 4 lit. a) BGB hemmt die Verjährung des Anspruchs für die Zeit bis zum Scheitern des Güteversuchs. Hinzu kommt eine sechsmonatige Ablaufhemmung nach § 204 Abs. 2 BGB. In Durchschnitt kommt es bei ratio legis gestellten Güteanträgen zu einer Verjährungshemmung von 7 bis 13 Monaten.

Tipp: Ein Güteantrag hemmt die Verjährung nicht nur, wenn dieser erst kurz vor Ablauf gestellt wird. Die Verjährungshemmung tritt zu jedem beliebigen Zeitpunkt innerhalb der Verjährungsfrist ein. Durch den Güteantrag wird die Verjährung „pausiert“ und läuft erst danach mit der restlichen Laufzeit weiter. Die „gewonnene“ Zeit durch einen Güteantrag bleibt daher unabhängig vom Zeitpunkt gleich. 

Schonen Sie daher Ihre Nerven und prüfen, ob in Ihrem Fall nicht auch die unterjährige Einleitung eines Gütestellenverfahrens Sinn ergeben kann.

Unsere beste Werbung: Zufriedene Mandanten

Das hat unseren Mandanten gut gefallen...

„Freundlicher und sehr kompetenter Rechtsanwalt. Durch sein enormes Wissen im Erbrecht trat praktisch sofort Ruhe in unsere Familie bzgl. des Nachlasses! Sehr wendig und intelligent in der Beseitigung von Problemen.“

Lothar von W., Düsseldorf
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Adlan Ö., Geschäftsführer in Düsseldorf
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