Erfolgreiche Streitbeilegung im Wirtschaftsleben

Ressourcen, Innovationskraft und Stärke bewahren
und neue Zukunftschancen ergreifen

The whole secret to winning and losing in the stock market is to lose the least amount possible when you’re not right.

Die besonderen Stärken der Mediation:

Vertraulichkeit

Das Verfahren ist nicht öffentlich. Es droht kein nur schwer in Geld fassbarer Imageverlust durch Beteiligung an Rechtsstreitigkeiten. Durch Vereinbarunge können die Parteien und Mediator auch bei Scheitern der Mediation zur Verschwiegenheit verpflichtet werden.

Schnelle Lösung

Durch frühzeitige Einleitung eines Mediationsverfahrens können Ressourcen und Energien positiv und zukunftsgewand eingesetzt werden. Langwierige Gerichtsverhandlungen werden vermieden. Oft ist der Streit binnen weniger Wochen oder Monate erledigt.

Nachhaltigkeit

Mediation löst die Streitigkeit zukunftsorientiert und endgültig. Durch die umfassende Streitbereinigung können sämtliche Streitpunkte mitgeregelt werden und Mechanismen getroffen werden, die zukünftige Auseinandersetzungen zu vermeiden helfen.

Wirtschaftsleute
Erfolgreiche Unternehmen setzen in geeigneten Fällen auf Mediation als Ergänzung oder Alternative zur gerichtlichen Auseinandersetzung. Jeder erfahrene Prozessanwalt kann bestätigen, dass ein früher und von den Parteien verständig geschlossener Vergleich oftmals ökonomisch die beste Lösung ist.
 
Mediation und Schlichtung zeigen den Parteien Alternativen zu einer gerichtlichen Entscheidung auf. Die Parteien können im Rahmen des Mediationsverfahrens Ihre aktuelle Lösungsvariante im Rahmen einer Prognoseentscheidung einer wahrscheinlichen gerichtlichen Entscheidung gegenüberstellen und anhand der BATNA-Formel (Best Alternative to Negotiated Agreement alternative) und WATNA-Formel (Worst Alternative to Negotiated Agreement alternative) die Vor- oder Nachteiligkeit beurteilen.
 
Regelmäßig führt die Durchführung eines Mediationsverfahrens als Katalysator für eine außergerichtliche Vergleichsverhandlung zu einer Win-/Win-Situation. In über 80 % der Fälle ist eine Mediation für die Parteien erfolgreich.

Wie läuft ein Mediationsverfahren ab?

Abschluss der Mediationsvereinbarung

Das Verfahren wird durch eine oder mehrere Konfliktparteien initiiert. Idealerweise haben sich diese bereits vorab auf eine Mediation verständigen können und treten gemeinsam an uns heran.

Zwar bemühen wir uns bei nur einseitiger Beauftragung die Gegenseite zur Teilnahme an einem Mediationsverfahren zu überzeugen. Doch regelmäßig fürchtet die Gegenseite selbst bei grundsätzlicher Mediationsbereitschaft um die Neutralität bzw. Allparteilichkeit des Mediators. Daher sollten einseitige Aufträge ohne vorherige telefonische Kontaktaufnahme schriftlich oder online gestellt sowie nur mit minimalster Umzeichnungen der Streitigkeit gestellt werden.

Die Mandatierung ist formlos möglich. Wir empfehlen die Benutzung unseres Musters oder die Online-Beauftragung.

Einleitung und Abklärung der Erwartungen

Der Mediator erläutert den üblichen inhaltlichen und zeitlichen Ablauf des Verfahrens sowie die tragenden Prinzipien der Mediation. Die Parteien bestimmen, wie Sie im Mediationsverfahren miteinander umgehen bzw. nicht umgehen wollen. Der Mediator gibt Hinweise zu bewährten Best Practices. Die grundsätzliche Mediationsgeeignetheit der Angelegenheit wird nochmals geprüft sowie, ob alle entscheidenden Player am Verfahren beteiligt sind.

Informationssammlung

Jede Partei bekommt die Gelegenheit unkommentiert sämtliche strittigen Punkte und offene Fragen zur Agenda aufzunehmen. Nach der Stoffsammlung und ggf. erforderlichen Gliederung bestimmen die Parteien, in welcher Reihenfolge die Punkte besprochen werden sollen.

Was sich so banal ließt, hat entscheidenen Einfluss auf den Erfolg des Mediationsverfahrens. Nur die erschöpfende Bearbeitung schwelender Konfliktpunkte kann nachhaltige Lösungen formen. Entsprechend sensibel wird daher Ihr Mediator hier unterstützend tätig.

Interessenfindung und Bewertungsphase

Entsprechend dem Havard-Modell werden die tatsächlichen Bedürfnisse und Interessen der Parteien herausgearbeitet, welche sich regelmäßig von den rechtlichen Ausgangspositionen mal mehr, mal weniger unterscheiden. Es gilt die individuellen und die gemeinsamen Interessen herauszufinden. Lösungsmöglichkeiten zu finden, die individuelle und gemeinsame Interessen decken sowie Ergebnisse festzulegen.

Die Interessenfindung mit sich ggf. mehrfach wiederholender bzw. anpassender Ideensammlung und Bewertung bilden den Hauptkern eines Mediationsverfahrens. Zugleich kann sich ein nachhaltiger Erfolg nur ergeben, wenn in den vorherigen Phasen ordentlich gearbeitet wurde.

Je nach Komplexität kann diese Phase mehrere Sitzungen erfordern. Dieses gilt insbesondere, wenn mögliche Lösungsansätze durch Dritte berechnet oder auf Machbarkeit geprüft werden müssen.

Einigung und Fixierung des Vergleichsergebnisses

Wenn sich die Parteien eine gemeinsame Lösungsoption gefunden haben, wird das gefundene Ergebnis in einem Vergleich durch den Mediator protokoliert. Dieser achtet auf eventuelle Formerfordernisse und auf die rechtliche Zulässigkeit. Der materiell-rechtliche Vergleichsvertrag beendet faktisch Prozesse und begründet Ansprüche.

Durch Abschluss eines Anwaltvergleichs oder durch notarielle Urkunde kann der Vergleich unmittelbar Vollstreckungstitel werden und daher einem gerichtlichem Urteil gleichgestellt werden. Regelmäßig wird jedoch keine Vollstreckungsklausel notwendig sein, da sich die Parteien aus den selbst gefundenen Vergleichslösungen gebunden fühlen.

Das Ziel eines Konflikts oder einer Auseinandersetzung soll nicht der Sieg, sondern der Fortschritt sein.

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